WIGE - Story

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Tja, es war eine spannende Frage, wie der Vorstand der WIGE auf meine Buchrecherchen reagieren würde. Ich vertrete nicht nur meine freie Meinung, sondern auch meine journalistischen Recherchegrundsätze.

Meine Einschätzung, dass einige Punkte etwas denkwürdig sind erläutere ich seit Jahren an zahlreichen Beispielen, wobei immer die Fakten im Vordergrund stehen. "Zahlen lügen nicht ....", egal wie sie interpretiert werden.
Inzwischen liegt ein bemerkenswerter Strafantrag des damaligen Vorstandes der WIGE AG u.a. wegen des Verrats von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen § 17 UWG durch "asterixxx" in dem wallstreet-forum vor. Ich soll "unwahre Behauptungen" (Geschäftsgeheimnisse) verraten haben, die "aber alle nicht stimmen sollen". Ich bin verwirrt. Seit wann und wie kann man denn eigentlich die "Unwahrheit" verraten?

Hier nur ein kleines Beispiel aus dem Strafantrag eingereicht durch einen Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht zitiert.

Vorwurf der Manipulation des eigenen Aktienkurses

Ich soll gegenüber der WIGE-MEDIA den Vorwurf erhoben haben,
"sie würde bereits seit Jahren im Vorfeld von Berichtsterminen den Kurs der Aktie zu ihren eigenen Gunsten manipulieren".
Begründet wird es durch einen asterixxx thread vom 14.5.2008.
"Wie immer im Vorfeld der Berichtstermine wird wieder versucht, den Kurs künstlich hoch zu bringen.
Im Xetra ist dieses gut zu erkennen: Nach 2.000 Stück zu 2.11 wurden dann innerhalb von 2 Minuten durch drei Kauforder mit jeweils 100 Stück der Kurs auf 2.33 gebracht. Auffällig nur, dass man sich auch für 2.28 eindecken konnte.
Ein gutes Beispiel, wie man einen marktengen Wert mit dem Einsatz von 300 Euro den Unternehmenswert um 1.320 Mio erhöht."

"
Dieser Vorwurf würde nicht zutreffen. Zu keinem Zeitpunkt hat die WIGE den eigenen Aktienkurs manipuliert."
Nur warum zieht WIGE sich diesen Schuh an? Keiner hat bisher behauptet, dass diese "Kursbeeinflussung" durch die WIGE erfolgt. So doof kann doch niemand sein, dass er den eigenen Kurs manipuliert, zumal sich alle Käufe genau nachvollziehen lassen.

Auffällig ist allerdings in der Tat, dass seit Jahren eine (legale?) "Kurspflege" vermutlich auch durch den designierten Sponsor stattfindet. Ob dieses eventuell legal ist und wer dafür verantwortlich zeichnet, könnte die Staatsanwaltschaft sicherlich ermitteln. Die WIGE wird es sicherlich nicht sein und folglich würde ich auch nie diesen Vorwurf erheben. Nachfolgend eines von vielen Beispielen der angesprochenen legalen Kurspflege:
Die auf dieser Seite beschriebenen Ereignisse stellen die Aufzeichnungen und die journalistische Meinung des Verfassers aufgrund seiner Recherchen und Erlebnisse dar. Die präsentierten Zahlen sind gerundet, den öffentlichen zugänglichen Werten entnommen, bzw. mangels Vorlage geschätzt und dienen nur zur Trendanalyse und vereinfachten Darstellung. Die Details befinden sich in der jeweiligen Bilanz. Alle Fakten sind als "Fakt" gekennzeichnet. Links auf den Seiten sind durch Unterstrich gekennzeichnet. "Gerüchte" werden als solche bezeichnet.

Strafantrag der WIGE-Media AG
Staatsanwaltschaft Köln ermittelt

Bemerkenswert sind die seit Monaten -vermutlich völlig legal- getätigten Kleinstkäufe, um den Kurs auf hohem Niveau zu halten. Ich glaube nicht, dass diese geschickte Kurspflege von der WIGE-MEDIA ausgeht. Hier sind vermutlich Dritte am "Pflegen".
15.7.2008
von 14:15 bis 14:29 werden rund 45.000 gehandelt und drücken den Kurs auf 1,90 runter. 2 Minuten später kommt der "Retter" mit 100 Aktien und bringt den Kurs auf 1,99 ... und so setzen sich die Rettungsmaßnahmen bis zum Schlusskurs 2,11 fort.

In der Statistik taucht dann dieser normale Börsentag zum Schluss mit einem Kurs von 2,11 auf.

Ein "sachkundiger" Käufer hätte sich vermutlich in Frankfurt für 1,95 eingedeckt.