WIGE - Story

•• --> Start

die Buchidee

geplante Kapitel

WIGE Gründung

Peter`s Märchen

Kapitelbeispiele

Bilanz 2008 VIEW

Zwischenbericht Q1

Leserbrief

Strukturchange

GP Masters Fake

GmbH -> AG

Börsenprospekt

Aufsichtsrat

HD Signs Fakten

HD Signs Presse

AG Fakten

Kurskapriolen

WIGE G+V

2008 HJ Zahlen

2008 Bilanz

2009 Q1 ZB

2009 HJ Zahlen

Kurs unter 1 €

Kurspflege ?

Staatsanwalt

Strafantrag WIGE

falsche Angaben

Kursmanipulationen

Sonstiges

mein Tagebuch

Bemerkungen

Gästebuch

Impressum

Impressum


Eine zentrale Anforderung an die Presse ist die Einhaltung der publizistischen oder journalistischen Sorgfaltspflicht bei der Berichterstattung. Es handelt sich um einen allgemeinen medienrechtlichen Grundsatz, der für die Presse in den Pressegesetzen der Länder gesetzlich verankert ist.

Die journalistische Sorgfaltspflicht ist auch im Pressekodex enthalten. Träger der Pflicht ist das jeweilige Presseorgan, das dann seinerseits seine Mitarbeiter vertraglich zur Einhaltung verpflichtet.
Die Anforderungen an die Sorgfalt sind umso höher, je stärker durch die Berichterstattung möglicherweise in Rechte Dritter eingegriffen wird. Andererseits kann die Pflicht auch abgeschwächt sein, wenn derselbe Inhalt bereits andernorts ohne Beanstandung veröffentlicht wurde oder wenn er aus einer seriösen Quelle, z. B. einer Nachrichtenagentur, stammt.
Konkret bedeutet die Pflicht, dass Inhalt, Herkunft und Wahrheitsgehalt von Nachrichten vor der Veröffentlichung überprüft werden müssen und dass die Nachrichten nicht sinnentstellend wiedergegeben werden dürfen.
Unbestätigte Meldungen oder Gerüchte müssen als solche gekennzeichnet werden.
Unzulässige Äußerungen, die in das Persönlichkeitsrecht des Betroffenen eingreifen, können zivilrechtliche Ansprüche des Verletzten gegen das Presseorgan nach sich ziehen. Damit sich der Einzelne zu ihn betreffenden Tatsachenbehauptungen Stellung nehmen kann ist in den Pressegesetzen ein Recht auf Gegendarstellung verankert.
Das allgemeine Persönlichkeitsrecht ist gesetzlich nicht geregelt und wird anhand eines jeden Einzelfalls bestimmt. Dabei wird eine Güterabwägung zwischen dem Grundrecht der Äußerungs- und Pressefreiheit einerseits und dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht andererseits vorgenommen.

Dabei gilt: Je größer das öffentliche Interesse an einem Ereignis ist, desto eher wird die Güterabwägung zugunsten der Meinungsäußerungs- und Pressefreiheit erfolgen.
Verantwortlich im Sinne des Presserechts (V.i.S.d.P.)

Wilhelm Gerner, Journalist seit über 45 Jahren

Rösrather Str. 55
53797 Lohmar
Tel. (49) 2206 - 911 216

email: wilhelm(@)gerners.com