WIGE - Story

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Bilanz 2008 VIEW

Zwischenbericht Q1

Leserbrief

Strukturchange

GP Masters Fake

GmbH -> AG

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2008 HJ Zahlen

2008 Bilanz

2009 Q1 ZB

2009 HJ Zahlen

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Bemerkungen 2010

Insolvenzanfechtung

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Willkommen zur WIGE - Story


Eigentlich sollte es nur ein Buch über meine damalige Firmengründung werden, über die es genug zu berichten gibt. Zwischenzeitlich war nach meinem Verkauf die Umwandlung der WIGE zur AG erfolgt und es war für mich faszinierend zu recherchieren, wie das Börsengeschäft funktioniert oder wussten Sie schon, wie man mit rund 100 € den Börsenwert eines Unternehmens um über 2 Mio. steigert?

Anfänglich wunderte ich mich über die teilweisen tollen Ankündigungen im Börsenprospekt. Dann staunte ich darüber, dass anscheinend jeder Aktionär akzeptierte, dass "die Vorstandsaktionäre bei einer Abstimmung eine Änderung der Geschäftsleitung verhindern oder verzögern (!) können, selbst wenn dieses nach Ansicht der übrigen Aktionäre der Gesellschaft wünschenswert wäre (...) = " Ein interessanter Freibrief der Vorstandsaktionäre"

Dann recherchierte ich und stellte fest, dass man als AG einen großen Spielraum in der Aussendarstellung hat und die WIGE-AG sich einer (speziell in den ersten Jahren) geschickten völlig legalen PR-Strategie bediente.

Als dann schliesslich falsche Behauptungen als Fakten dargestellt wurden und mein ehemaliger Partner es mit der Wahrheit nicht so genau nahm und in seiner Selbstdarstellung zum alleinigen Firmengründer mutierte und sich dann auch noch in der Presse und durch die Stadt Frechen als innovativer Unternehmer und Firmengründer feiern ließ, fing ich an, veröffentlichtes und frei zugängliches Material zu sammeln und die veröffentlichten Details zu recherchieren, um die Zahlenwerte zu verstehen. Geishecker läßt sich selbst noch heute auf der Internetseite der WIGE-MEDIA als Firmengründer im Jahr 1979 darstellen. Wen interessiert schon die Wahrheit, wenn es um eine "kölsche Darstellung geht, bei der man einfach nicht alles glauben darf.

Dabei wurde es in den letzten Jahren immer spannender, wie man an den Bilanzzahlen und der G+V deutlich erkennen kann. Im operativen Geschäft hat die AG derzeit nicht die besten Werte und dabei anscheinend schon nahezu alle legalen Formen der Darstellungsmöglichkeiten ausgelotet.

Zahlen tauchten in den Zwischenberichten 2008 erst gar nicht mehr auf und die Gewinnwarnung für 2008 liegt bereits vor. Die Halbjahreszahlen zeigen einen bedenklichen Trend und eine interessante Entwicklung bei den Forderungen aus Lieferung und Leistung.

Faszinierend ist auch zu beobachten, wie die Kurse immer wieder durch Kleinstumsätze eines "Unbekannten" kurzfristig stabilisiert und so oft zum Börsenschluss dann auf hohem Niveau abschliessen. Hier ein typisches Beispiel, wie man mit dem Einsatz von rund 100 Euro den (Tages-) Börsenwert des Unternehmens um schlappe 2.040 Mio. = 2.040.000 Euro anhebt.

Die Bilanzen hatten immer das Glück, dass bisher in der Vergangenheit völlig legal "sonstige Erträge" verbucht werden konnten, lassen aber in vielen Punkten inzwischen die immer wieder propagandierte "Investor - Relation" vermissen.

So gibt es inzwischen Zwischenmitteilungen ohne jegliche Zahlenwerte. Die Anleger werden faktisch
7 Monate lang "im Regen stehen gelassen". Ob das legal ist, überprüft die BaFin; "investorenfreundlich" sieht anders aus.

Die Bilanz 2007 erscheint inzwischen sehr aufgebläht und anscheinend konnte der Umsatz nur durch einen extremen Anstieg des Material- und Dienstleistungsaufwandes gehalten werden. Dieses könnte eventuell auf viele "durchlaufende Positionen" mit geringer Marge hinweisen.

Die Leistung der Unternehmensführung wurde bei der Hauptversammlung am 2. Juli 2007 recht deutlich durch einen Aktionärsvertreter angesprochen, "der Geishecker nahe legte, sich von seinem Posten zurückzuziehen, da die Gesellschaft in den letzten Jahren unter seiner Führung nicht besonders erfolgreich gewesen sei."

Bemerkenswert auch der oft wechselnde Aufsichtsrat und das frühzeitige Ausscheiden von Mandatsträgern.
Von Anfang an experimentiert man mit Ertrags- und Effizenz-Steigerungsprogrammen und strukturiert das Firmenimperium hin und her. Mal werden GmbH`s gegründet, Outsorcing betrieben und dann wieder voll zurück gerudert. Eine Geschichte für sich ist auch der Verkauf der Tochter HD Signs in München. Zur Zeit versuche ich mit Hilfe Dritter die nach meiner Meinung vorhandenen Bilanzerklärungslücken zu schliessen. Hintergrund ist hierbei, dass auf den ersten Blick die Bilanzwerte der Tochter nicht mit der AG übereinstimmen. Insbesondere die Form der Konsolidierung konnten mit meine Bilanzprüfer bisher nicht erklären. Der Halbjahresbericht enthielt dann nichts erhellendes zum Verkauf der HD Signs; lediglich die Aussage, daß man einen Verlust von TEur 52 bilanzierte. HIer bleiben viele Fragen offen und hier ermittelt bereits die Staatsanwaltschaft.
Im Sommer wurde ein bemerkenswerter Strafantrag des damaligen Vorstandes der WIGE AG u.a. wegen des Verrats von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen § 17 UWG durch "asterixxx" in dem wallstreet-forum gestellt. Asterixxx soll "unwahre Behauptungen" (Geschäftsgeheimnisse) verraten haben, die "aber alle nicht stimmen sollen". Ich bin verwirrt. Seit wann und wie kann man denn eigentlich die "Unwahrheit" verraten? Den wallstreet-online Lesern ist seit Jahren bekannt, dass ich journalistisch für mein Buch recherchiere. Ich habe dieses auf Nachfrage mehrfach betont.

Das Ziel des Strafantrages war schnell erkennbar. wallstreet:online verbannte asterixxx vermutlich wegen provozierender und beleidigender Postings und löschte den größten Teil der in den letzten Jahren geposteten Fakten, die für WIGE anscheinend nicht sehr schmeichelhaft waren. Im Detail hatte ich über Merkwürdigkeiten, Ungereimtheiten und denkwürdige Personalrochaden berichtet. Den Jubelschreien der WIGE konnte ich konkrete Zahlen und Fakten gegenüber stellen und die Leser konnten sich ein eigenes Bild machen. Es war zu erwarten, dass WIGE alle Hebel in Bewegung setzt, um diese Postings und damit die Auseinandersetzung mit den wirtschaftlichen Unternehmensdaten zu entfernen. Dieses wurde dann auch bereits vor Einreichung des Strafantrages durch "interessante" Erklärungen und falsche Behauptungen der WIGE - Anwälte erreicht. Überraschend nur: wallstreet:online setzte sich nicht mit den Fakten auseinander sondern glaubte einfach den WIGE-Anwälten. So geht man jeder Diskussion aus dem Wege.

Bemerkenswert war das seinerzeit gegen mich eingeleitete Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Köln allerdings u.a. auch deshalb, weil dort bestätigt wurde, dass die AG "die (finanzielle) Absicherung der Transaktion Verkauf HD Signs übernommen" hat. Nur taucht dieses in den Finanzberichten überhaupt nicht auf, bzw. kann nicht durch mich lokalisiert werden ... Wo sind denn plötzlich die Forderungen und Kredite der HDSigns Bilanz 2007 geblieben? Was macht das 240.000 € Darlehen für die HD Signs GmbH und warum taucht es anscheinend in der WIGE - Bilanz überhaupt nicht auf bzw. in welcher Position wird es versteckt?
WIGE bestätigt zudem in der Anzeige auch, dass eine falsche irreführende AdHoc abgegeben wurde, die zu einem bemerkenswertem Kursansteig führte. Überraschend auch der Hinweis (vermutlich für den Zoll), dass man entlassene Mitarbeiter (im gesetzlichen Umfang !) weiter als "freie Mitarbeiter" beschäftigt. Anscheinend wusste man bei der Stellung des Strafantrages nicht einmal, wie viele Mitarbeiter überhaupt im Hause beschäftigt sind. Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren gegen mich eingestellt.

Nunmehr ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Verantwortlichen der WIGE u.a. wegen des Verdachts der Kursmanipulation.

zur Klarstellung (dringender Hinweis meiner Anwälte) :
Diese Seite ist nicht eine Seite der WIGE-MEDIA AG, sondern eine Seite des WIGE Firmengründers Wilhelm Gerner (WIGE) mit seiner persönlichen journalistischen Meinung.
Inzwischen wurde nach dem Produktionsleiter Köllen auch das langjährige Vorstandsmitglied COO (Chief Of Operations) Hoff mit sofortiger Wirkung entlassen. Erstaunlich, erstaunlich, wenn man sich die Vita von Stefan Hoff ansieht. Nachfolger wurde dann René Steinbusch als Gesamtleiter für den AÜ-Betrieb. Dummerweise hat auch er die Firma inzwischen verlassen und ist Hoff zu nobeo gefolgt.

Wie hatte Vorstandsmitglied Hoff noch fälschlicherweise in dem Strafantrag vom 12.6.2008 der Staatsanwaltschaft mitgeteilt:
"Es wird betont, dass keine weiteren betriebsbedingten Kündigungen geplant sind."

Dumm gelaufen für ihn: Jetzt ist er genau aus diesem Grund gegangen ... Gibt es eigentlich deutlichere betriebsbedingte Kündigungen, wenn nicht -wie diese- im Rahmen einer "vorangetriebenen Kostenreduzierung"?

Der AdHOC zu seiner Entlassung lässt an Deutlichkleit nichts zu wünschen übrig:
Im Rahmen der konsequent vorangetriebenen Kosten- und Komplexitätsreduzierungen wird das Vorstandsgremium somit um eine auf zwei Personen verkleinert.

Erste weitere Infos in meinem Tagebuch.
Die auf dieser Seite beschriebenen Ereignisse stellen die Aufzeichnungen und die journalistische Meinung des Verfassers aufgrund seiner Recherchen und Erlebnisse dar. Die präsentierten Zahlen sind gerundet, den öffentlichen zugänglichen Werten entnommen, bzw. mangels Vorlage geschätzt und dienen nur zur Trendanalyse und vereinfachten Darstellung. Die Details befinden sich in der jeweiligen Bilanz. Alle Fakten sind als "Fakt" gekennzeichnet. Links auf den Seiten sind durch Unterstrich gekennzeichnet. "Gerüchte" werden als solche bezeichnet und stellen nicht unbedingt die Meinung des Verfassers dar.
nahezu täglich aktualisiert
Gut gesponsert ist schon gesendet = die WIGE Story


derzeit auf Betreiben der WIGE-Anwälte eingefroren ;-))
Willkommen zur WIGE - Buchseite

Inzwischen habe ich Stammbesucher nahezu aus der ganzen Welt, die sich anscheinend gerne einen Überblick über die NEWS am Kölner Standort beschaffen.

Das Buch über die alte WIGE - AG (die Zeit vor Eishold) kommt langsam weiter, jedoch fasziniert mich derzeit immer mehr, was zur Zeit an der Börse möglich ist. Wie sehr können - meiner persönlichen journalistischen Meinung nach - gezielt platzierte Börsenberichte einen Kurs beeinflussen und für Umsatz sorgen? Die Haffa-Brüder lassen grüßen.

Die aktuellen Zahlen des operativen Geschäftes der WIGE sind auch nicht viel besser, als zu Geisheckers Zeiten. Kompliment Peter, das war schon gar nicht so übel, auch wenn das Unternehmen kurz vor der Insolvenz stand.

Was ist seitdem passiert?

Die Banken und viele Kleingläubiger haben durch einen Forderungsverzicht zu einer Bilanz geführt, die man als "Sanierung" bezeichnet. Chapeau an den Vorstand. Jetzt hat man alle Bereiche (teilweise etwas überraschend) ausgegliedert und die WIGE AG fungiert nur noch als Finanzholding, die gerne versucht weitere Unternehmen zu erwerben und weitere Gelder einzusammeln.

Die größte Beteiligung MOOD and MOTION AG hat eine bemerkenswerte Talfahrt erlebt und schreibt offensichtlich tiefrote Zahlen, wenn diese irgendwann durch eine Bilanz manifestiert werden.

Glücklicherweise konnte die WIGE Media AG Kapital durch Ausgabe neuer Aktien einsammeln und bleibt so vermutlich liquide. Im aktuellen HJ Bericht hat man aktuell ein Minus von 700 TEURO, will aber zum Jahresende 1.5 Mio. Gewinn ausweisen. Durch das operative Geschäft dürfte dieses vermutlich nicht möglich sein.

Aber ob die Investoren das verstehen ?
nachfolgend der Start der damaligen Seite

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